Bewerbungstipps

Bewerbungstipps

Bewerbungstipps
 
 
Bewerbung mit System - Bewerbungstipps

 

Tipps für Ihre Erfolgsbewerbung mit unseren Pagna Bewerbungsmappen

 

 

 


App

App

App

 

 
 
1. Das Anschreiben  - Wie angelt man sich einen Job?
 
Unsere Tipps und Informationen helfen Ihnen, Ihre Bewerbungsmappe sowohl optisch als auch inhaltlich professionell und ansprechend zu gestalten, damit Sie nicht schon in der ersten Runde scheitern, sondern gleich zu den Favoriten aufrücken. Durch überzeugende Bewerbungsmappen, die antreten, um bei Personalchefs einen richtig guten Eindruck zu machen.
 
 
Die Form sagt mehr als tausend Worte 
 
Die Qualifikation stimmt, die bisherige Karriere verlief vorbildlich, der Text des Anschreibens überzeugt, die Zeugnisse sind hervorragend – und trotzdem hagelt es Absagen?
 
Nicht unbedingt verwunderlich, denn Papier ist geduldig, Manager weniger. Das gilt auch bei der Personalauswahl.
Daher werfen Personalverantwortliche ihren Blick zunächst auf die Präsentation einer Bewerbung. 
Erst wenn die Form stimmt, sind sie bereit, sich intensiver mit den Inhalten zu beschäftigen.
 
Bewerber tun also gut daran, ihre Unterlagen korrekt und systematisch, übersichtlich und informativ zu gestalten. 
Das erhöht ihre Chancen, in die engere Auswahl zu kommen.
 
 
Damit der Anfang nicht schon das Ende ist 
 
Am Anfang steht die Stellenanzeige, am Ende der Arbeitsvertrag. 
Doch dazwischen liegen Hürden, die bewältigt werden müssen. 
So mancher Jobsuchende scheitert schon an der richtigen Interpretation der Stellenanzeige und bewirbt sich für eine Stelle jenseits seiner Fähigkeiten. 
Selbst wenn Anforderung und Qualifikation in Einklang stehen, so muss das doch erst dem Personalverantwortlichen überzeugend dokumentiert werden. 
Für die höchste Hürde, das Vorstellungsgespräch, gelten erst recht Regeln, die kein Bewerber missachten sollte.
Doch mit den folgenden Tipps und etlichen Tricks gelingt es Ihnen, Hürde um Hürde erfolgreich zu nehmen.
 
 
Auswahl der Bewerbungsmappe 
 
Ganz egal, für welche Stelle Sie sich bewerben: Sie sollten Ihre Unterlagen so aufbereiten, dass diese den Wünschen und Vorstellungen des Empfängers entsprechen. 
Hierfür eignet sich eine Bewerbungsmappe am besten und wird in jedem Fall vorausgesetzt. 
Lose Blätter, nur mit einer Büroklammer verbunden oder in eine Klarsichthülle eingesteckt, sind nicht akzeptabel und der Bewerber verringert seine Chancen deutlich, beim Empfänger wahrgenommen zu werden.
 
 
Generell geht der Trend immer mehr zum Präsentieren der Unterlagen, ohne diese zu lochen. Hierfür eignen sich am besten hochwertige Klemmmappen oder auch Mappen mit integrierten Klemmschienen. 
 
Bei der Farbauswahl sollten Sie, wenn Sie sich in klassischen Berufsfeldern bewerben, gedeckten Farben wie schwarz, blau und rot den Vorzug geben. Bei Kreativberufen in der Werbebranche sind Trendfarben oftmals die bessere Alternative. 
 
Die Wahl der Mappe sollten Sie von der Position, für die Sie sich bewerben und vom Empfänger abhängig machen. 
 
Mittelgroße und große Unternehmen sowie Personalberater, haben täglich eine Vielzahl von Bewerbungen zu bearbeiten, daher steht bei diesen Empfängern immer die einfache Handhabung im Vordergrund.
 

 

2. Das Bewerbungsschreiben 
 
Das Bewerbungsschreiben ist Ihre Visitenkarte und zugleich eine erste Arbeitsprobe für den neuen Arbeitgeber. Ein gutes Bewerbungsschreiben soll gleichzeitig informieren und werben. Der Inhalt muss vollständig, wahr sowie klar und übersichtlich gegliedert sein.
 
 
Ein Bewerbungsschreiben muss folgende Angaben enthalten: 
 
  • Absenderanschrift 
  • Empfängeranschrift 
  • Betreff 
  • Anrede 
  • Bezug des Schreibens 
  • Bewerbung 
  • Darstellung wichtiger Berufsstufen 
  • besondere Fähigkeiten und Weiterbildungsmaßnahmen 
  • sowie die Schlussformulierung. 
 
Generell gilt, dass das Anschreiben eine Seite nicht überschreiten sollte. 
Den vollständigen beruflichen Werdegang kann der Empfänger Ihrer Bewerbung aus dem Lebenslauf entnehmen. Schreiben Sie kurze aktive Sätze und vermeiden Sie Redewendungen im Bürokratenstil wie „bezugnehmend auf Ihre Stellenanzeige erlaube ich mir höflichst“. 
 
Verwenden Sie auch keine Substantivierungen, sondern bevorzugen Sie Verben. 
Vermeiden Sie darüber hinaus Handlungsbekundungen wie „hiermit bewerbe ich mich um“ oder „meiner Bewerbung lege ich folgende Unterlagen bei“. 
Denn dass Sie sich bewerben und auch Unterlagen beifügen ist selbstverständlich und wirkt daher überflüssig und sprachlich ungewandt. 
 
Verlieren Sie sich nicht in sinnleeren Floskeln. 
Wenn das Unternehmen in seiner Ausschreibung nach einem „belastbaren, teamfähigen Mitarbeiter“ sucht, dann sollte in Ihrem Anschreiben nicht „ich bin belastbar und teamfähig“ stehen. 
Nennen Sie solche Eigenschaften nicht, sondern dokumentieren Sie diese. 
 
Zum Beispiel: 
 
Gehen Sie auf Ihren Besuch der Abendschule neben Ihrem Beruf als Beleg für Ihre Belastbarkeit ein, und berichten Sie von regelmäßigen Gruppenprojekten, an denen Sie teilgenommen haben, um Ihre Teamfähigkeit zu dokumentieren. Gehen Sie also eher indirekt auf die Stellenanforderungen ein. 
 
Es werden ausgezeichnete Englischkenntnisse erwartet? 
Sie könnten beispielsweise schreiben „während meines Auslandsaufenthaltes in Oxford konnte ich meine Kenntnisse in Wirtschaftsenglisch erheblich verbessern“. 
So haben Sie nicht eine bloße Behauptung wie „meine Englischkenntnisse sind ausgezeichnet“, sondern eine glaubhaft belegte Aussage. 
 
Beschreiben Sie Ihre eigenen Tätigkeiten, ohne diese zu kommentieren. 
Denn die anschließende Bewertung sollten Sie dem Empfänger überlassen.
 
Dieser wird sich anhand Ihrer Tätigkeitsbeschreibungen und der Arbeitszeugnisse ein genaues Bild von Ihnen machen. Stellen Sie sich sachlich, selbstbewusst und entschlossen dar. 
Vermeiden Sie dabei jedoch eine überheblich wirkende, elitäre Ansprache und verzichten Sie auf übertriebene Formulierungen. Verwenden Sie keine Konjunktivformen wie „ich glaube“, „ich hoffe“ oder ähnliche. 
Denn Ausführungen wie „ich glaube, ich bin für diese Stelle geeignet“ klingen zweifelnd und nicht überzeugend. 
 
 
 
Die Betreffzeile 
 
Hier beziehen Sie sich auf das Stellenangebot der Firma und die Fundquelle bzw. auf ein bereits geführtes telefonisches Vorabgespräch. Der Vermerk " Betreff:" wird nicht mehr vor die Zeile gestellt, sondern weggelassen. 
 
" Ihre Anzeige in der FAZ vom 15.06. ... Produktmanager" 
 
 
Die Anrede 
 
Sie sollten den Empfänger immer persönlich anschreiben. 
Versuchen Sie also unbedingt den Namen herauszufinden, auch wenn dieser nicht über die Stellenanzeige mitgeteilt wird.
 "Sehr geehrter Herr Schulze," 
 
Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Namen zu ermitteln, dann schreiben Sie wie folgt: "Sehr geehrte Damen und Herren," 
 
 
Der Bezug des Schreibens 
 
Der Bezug des Schreibens stellt die eigentliche Einleitung zum Text dar. 
Erfahrungsgemäß bereitet dieser Teil die meisten Schwierigkeiten. 
Versuchen Sie auf das Problem des Personalleiters, eine offene Stelle mit einem geeigneten Mitarbeiter oder einer geeigneten Mitarbeiterin besetzen zu müssen, einzugehen und machen Sie mit Ihrer Formulierung deutlich, dass Sie besonders an dieser Stelle interessiert sind. 
 
Er wird sich angesprochen fühlen und für Ihre weiteren Ausführungen offener und interessierter sein. 
Darüber hinaus sollten Sie auch auf einzelne Inhalte der Stellenanzeige eingehen und zeigen, dass Sie den Text der Anzeige und die Bedeutung der einzelnen Anforderungen verstanden haben. Schreiben Sie immer empfängerorientiert. 
 
Stellen Sie heraus, was der neue Arbeitgeber von Ihnen erwarten kann, nicht was Sie erhoffen. Beginnen Sie also z. B. mit "Sie suchen ..."statt "ich suche ...". 
 
 
Der Bewerbungsteil 
 
An die Einleitung schließt sich der Bewerbungsteil an, in dem Sie andeuten, dass Sie sich für die angebotene Stelle eignen. 
Die Eignung belegen Sie mit der Darstellung der fachlichen Qualifikation sowie den wesentlichen Schritten Ihrer beruflichen Entwicklung, Ihrer erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten und des derzeitigen Aufgabengebietes. 
 
Sie müssen an dieser Stelle überzeugend darstellen, dass Ihre erworbenen Erfahrungen und Kenntnisse in unmittelbarem Zusammenhang mit der zu besetzenden Stelle stehen. 
Hierbei sollten Sie sich auf die wichtigsten beruflichen Stationen beschränken und besondere Arbeitserfolge beispielhaft erwähnen. 
 
Auch Ihre Qualifizierungs- und Weiterbildungsmotivation sollte nicht unerwähnt bleiben.  So dokumentieren Sie, dass Sie sich über das normale Maß hinaus zusätzliche berufsrelevante Kenntnisse und erforderliches Spezialwissen aneignen. 
 
Nennen Sie auch Ihre Gründe für einen beruflichen Wechsel. 
Diese Gründe sollten jedoch nicht privater Natur sein, sondern immer im Hinblick auf Ihre Weiterentwicklung und auf die neue zu besetzende Stelle. 
 
Ein Wohnortwechsel, der aus persönlichen Gründen erfolgt, sollte daher als Begründung besser nicht angegeben werden.
 
 
Folgende Motive sollten Sie anführen: 
 
"Ich suche eine neue Herausforderung", 
"ich möchte mich gern beruflich weiterentwickeln", 
"aus organisatorischen Gründen ist in absehbarer Zeit kein Aufstieg in meiner derzeitigen Firma möglich". 
 
Vermeiden Sie in diesem Zusammenhang unbedingt negative Äußerungen über Ihren gegenwärtigen Arbeitgeber.
 
 
Schlussformulierung 
 
Ihr Schreiben endet üblicherweise mit einer Formulierung wie "über die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen " und einem abschließenden "Mit freundlichen Grüßen ". 
Unterhalb Ihrer Unterschrift steht der Vermerk "Anlagen ". 
 
Diese brauchen jedoch nicht einzeln aufgeführt zu werden. 
 
 
Häufige Fehler 
 
Fallstricke lauern auf dem Weg nach oben 
 
Weichgezeichnete Studioaufnahmen in Schwarzweiß mögen die physische Attraktivität eines Bewerbes hervorheben, nicht aber seine Qualifikation. 
 
Auf das richtige Maß kommt es an.
 
Eine vornehme Zurückhaltung in der Selbstdarstellung kommt besser an als ein seitenlanges Eigenlob im Anschreiben, denn hier reagieren Personalverantwortliche mit Vorsicht oder gar direkter Ablehnung. 
Doch das sind nur die auffallendsten Fehler, die man machen kann. 
Daneben gibt es noch viele unsichtbare Fallstricke, in denen sich Bewerber völlig ahnungslos verfangen können. 
Eine Liste der häufigsten Fehler zeigt Ihnen, wie Sie ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen, sondern sich in ihrem besten Licht zeigen.
 
 

 

3. Deckblatt & Lebenslauf 
 
Das Deckblatt 
 
Das Deckblatt liefert dem Empfänger Ihrer Bewerbungsunterlagen erste wichtige Informationen zu Ihrer Bewerbung. 
Er kann – ohne lange in Ihren Unterlagen blättern zu müssen – sofort erkennen, für welche Stelle Sie sich bewerben. Zusätzlich erleichtern Sie ihm das Wiederfinden und Zuordnen Ihrer Bewerbung. 
Das Lichtbild verstärkt bereits an dieser Stelle diesen positiven Eindruck Ihrer Bewerbungsunterlagen und Ihrer Person, denn bereits jetzt ist Ihre Mappe optisch nicht mehr „anonym". 
Als ergänzende Information enthält das Deckblatt Angaben zu Ihrer Adresse und zu den Anlagen, die Sie der Bewerbung beigefügt haben. 
 
 
Der Lebenslauf 
 
Der tabellarische Lebenslauf wird von vielen Personalchefs als wichtigster Teil der Bewerbung eingeschätzt. 
Dieser erfordert mindestens ebenso viel Sorgfalt in der Ausarbeitung wie das Bewerbungsschreiben. Der Lebenslauf informiert den Adressaten über Ihren persönlichen Werdegang und enthält dabei Informationen, die aus den übrigen Unterlagen nicht ersichtlich sind. 
 
Es ist daher wichtig für Sie, dass die Analyse Ihres Lebenslaufes positiv ausfällt. 
Nur dann wird man sich für Ihre weiteren Unterlagen interessieren. 
Achten Sie immer darauf, dass der Lebenslauf vollständig, wahr und übersichtlich gegliedert ist. 
 
Als Strukturierungskriterium hat sich folgendes Schema durchgesetzt: 
 
  • Persönliche Daten 
  • Schulausbildung 
  • Berufsausbildung 
  • Studium 
  • Berufliche Tätigkeiten 
  • Berufliche Weiterbildung 
  • Wehr-/Zivildienst 
  • Besondere Kenntnisse 
 
Der formale Aufbau des Lebenslaufes sieht vor, dass Sie in der rechten oberen Ecke auf der ersten Seite Ihr Bewerberfoto platzieren. 
Sollten Sie zusätzlich ein separates Deckblatt verwenden, dann wird das Foto nicht auf den Lebenslauf, sondern immer auf das Deckblatt geklebt. 
 
Der Lebenslauf wird grundsätzlich mit dem aktuellen Datum versehen und unterschrieben. Achten Sie darauf, dass das Datum mit dem Ihres Bewerbungsschreibens übereinstimmt.
 
 
Beginnen Sie zunächst mit Ihren persönlichen Daten und folgen Sie dann chronologisch dem vorgestellten Schema. Geben Sie unter der Rubrik Schulausbildung die Namen und die Orte der Schulen, die Zeitdauer der Schulbesuche sowie die Bezeichnungen und die Daten der jeweils höchsten Schulabschlüsse an.
 
Bei der Angabe der Berufsausbildung reichen normalerweise die Angaben wie Firma, Standort, Ausbildungsbezeichnung und das tagesgenaue Datum des Abschlusses. 
Ähnliches gilt für abgeschlossene Studiengänge. 
 
Hier sollten Sie Ihre akademische Lehranstalt und Ihren Studiengang einschließlich den Studienschwerpunkten und das Thema der Diplomarbeit - soweit es für die von Ihnen angestrebte Stelle von Interesse ist - angeben. 
 
Haben Sie in einem Unternehmen mehrere Positionen übernommen oder sich innerhalb der Hierarchie verändert, so geben Sie diese Positionen und die zugehörigen Aufgaben und Zeiten einzeln an. 
So wird erkennbar, dass Sie sich beruflich weiterentwickelt haben.
 
 
Wenn Sie sich als Berufseinsteiger bewerben und noch nicht über eine differenzierte Berufserfahrung verfügen und erst wenige Stationen im Lebenslauf vorzuweisen haben, bietet es sich an, Angaben über Praktika, Ferien- und Nebenjobs zu machen. Sie zeigen persönliches Engagement und die Entschlossenheit, grundlegende praktische Erfahrungen zu sammeln. 
 
Auch längerfristige Auslandsaufenthalte, in denen Sie Ihre Sprachkenntnisse verbessern konnten, sollten Sie aufführen. Hierzu zählen selbstverständlich auch Aupair-Tätigkeiten oder ein freiwilliges soziales Jahr. 
 
Ein zur Finanzierung des Studiums notwendiger Nebenjob kann gleichzeitig eine Erklärung für eine längere Studienzeit geben. 
 
Wenn Sie als Berufseinsteiger besondere Hobbys haben, die Engagement, Teamfähigkeit, Belastbarkeit oder andere positive Eigenschaften dokumentieren, sollten Sie diese auf jeden Fall in Ihren Lebenslauf aufnehmen. 
 
Sie können dem Personalchef bei dem Versuch helfen, sich ein Bild von Ihnen als Bewerber zu machen und einzuschätzen, ob die Stelle zu Ihnen passt. 
 
Sie sollten nur darauf achten, dass es nicht so wirkt, als hätten Sie vor lauter Aufgaben keine Zeit und Energie mehr für Ihre berufliche Tätigkeit. Wenn Sie Hobbys haben, die gut zu Ihrem Berufsziel passen wie beispielsweise Malen und Zeichnen für den Grafikdesigner, dann ist das natürlich noch besser.
 
 
Zur beruflichen Weiterbildung zählen die unterschiedlichsten Weiterbildungsmaßnahmen wie Ausbildereignungsprüfung, Weiterbildung zum Qualitätsmanager, verschiedenste Seminare und Workshops zu Themen wie Rhetorik, Mitarbeiterführung, Organisation, Arbeitszeitmanagement etc. 
 
 
Unter der Rubrik besondere Kenntnisse können Sie ihre EDV-, Sprach- oder andere stellenrelevante Kenntnisse aufführen. Bei den EDV-Kenntnissen geben Sie die jeweiligen Anwenderprogramme, Betriebssysteme oder Programmiersprachen an. Sie sollten außerdem EDV- und Sprachkenntnisse bewerten. Üblich sind hierfür Formulierungen wie „ausbaufähige Grundkenntnisse“, „gute Kenntnisse“, „sehr gute oder ausgezeichnete Kenntnisse“ und bei Sprachen außerdem „fließend“. 
 
Geben Sie Ihre Abschlüsse wie Abitur, den Ausbildungsabschluss oder das Hochschuldiplom immer mit vollständigem Datum an. Wenn die Abschlussnote „gut“ oder „sehr gut“ ist, so sollten Sie diese ebenfalls direkt angeben. 
 
 
Ihr Lebenslauf sollte zwei Seiten nicht überschreiten, bei Berufsanfängern kann auch eine Seite ausreichend sein. 
Verwenden Sie Ihre Lebensläufe nicht mehrfach und kopieren Sie diese nicht. 
Vergessen Sie nicht den Lebenslauf persönlich zu unterschreiben und das aktuelle Datum voranzustellen.
 
 
Typische Fehler, die Sie vermeiden sollten
 
 
Geben Sie Ihre Zeitabschnitte nicht nur mit Jahreszahlen, sondern mit Monat und Jahr an, sonst kann der Eindruck entstehen, dass Sie durch ungenaue Angaben eine Lücke im Lebenslauf verbergen wollen. 
 
 
Ehrlichkeit zahlt sich aus
 
Stehen Sie zu den Lücken und begründen Sie diese, statt sie zu verschweigen. 
Sollte es Zeiten geben, in denen Sie in keinem Beschäftigungsverhältnis standen, so schreiben Sie, dass Sie arbeitssuchend waren. Das liest sich immer besser als arbeitslos. 
Sicher konnten Sie sich in dieser Zeit durch private, oder über das Arbeitsamt geförderte, gezielte Weiterbildungsmaßnahmen wertvolle Kenntnisse aneignen und sollten auf diese verweisen. 
 
Das unterstreicht Ihr persönliches Engagement und Ihre Befähigung, die Zeiten ohne Beschäftigung zu überbrücken. 
 
 

 

4. Papier für Bewerbungen, Versenden
 
 
Papierqualitäten 
 
Verwenden Sie für Ihre Bewerbung nur weißes oder leicht getöntes Papier. Sie können den positiven Eindruck beim Empfänger verstärken, wenn Sie hochwertige Papiere verwenden, also nicht die üblichen 80g/m² -Qualitäten. 
Das gilt zumindest für die selbst erstellten Seiten wie Anschreiben und Lebenslauf. 
 
Hier eignen sich druckertaugliche Papierstärken von 80 / 100 / 120 g/m² mit besonderen Oberflächenstrukturen, Wasserzeichen etc. Für Kopien von Zeugnissen, Zertifikaten etc. können Sie mitunter darauf verzichten. 
 
Achten Sie bei Kopien immer darauf, dass sie auf einem guten Kopierer gemacht werden, um Kopierränder an den Seiten zu vermeiden.
 
 
Versandtasche 
 
Versenden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in einer fensterlosen Versandtasche mit Rückwandverstärkung aus Karton, um Ihre Unterlagen optimal auf dem Postweg zu schützen. Stellen Sie unbedingt sicher, dass Ihre Briefpost ausreichend frankiert ist. Informieren Sie sich gegebenenfalls bei der Post über das notwendige Porto. 
 
Versenden Sie keine Einschreibesendung, denn die Post ist zuverlässig. 
Ein Einschreiben kostet hier nur unnötig Geld, macht beiden Seiten mehr Aufwand als nötig und wird nicht erwartet. 
Auch das Beilegen eines an Sie adressierten Rückumschlages ist unüblich.
 
 

 

5. Andere Bewerbungsarten
 
 
Initiativbewerbung 
 
Wenn Sie sich nicht auf eine Stellenanzeige hin, sondern auf gut Glück bewerben, so spricht man von einer Initiativ- oder auch Blindbewerbung.  
Hier sollten Sie auf alle Fälle vorab in einem Telefonat mit der Zentrale des potentiellen Arbeitgebers nach dem richtigen Ansprechpartner für Ihre Bewerbung fragen.
 
Da Sie sich ja auf keine konkrete Stellenausschreibung hin bewerben, müssen Sie im Anschreiben darstellen, in welchem Bereich Sie gerne tätig werden möchten und wo Ihre Stärken liegen. 
Stellen Sie dar, wieso Ihre Wahl für eine Initiativbewerbung gerade auf dieses Unternehmen oder diesen Arbeitgeber gefallen ist. 
 
 
Kurzbewerbung 
 
Eine Kurzbewerbung umfasst weniger Dokumente als eine komplette Bewerbung. 
Sie enthält nur Anschreiben und Lebenslauf.
 
Auch auf ein Bewerberfoto kann hier verzichtet werden. Bieten Sie immer an, Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen nachzureichen. 
Schreiben Sie nur dann eine Kurzbewerbung, wenn es sich um eine Initiativbewerbung handelt oder wenn es so verlangt wird.  Auf eine Stellenanzeige wird sonst immer eine vollständige Bewerbung erwartet.
 
   
 
Hier eine Auswahl unserer Bewerbungsmappen aus dem Onlineshop ( auch vor Ort in Aachen bei büro&mehrwert erhältlich ):
 
  • Pagna Bewerbungsmappe Start, zweiteilige Bewerbungsmappe, mit Aufdruck Bewerbung auf dem Deckblatt, im 5er Pack
  • Pagna Bewerbungsmappe Swing, aus glattem Karton mit Swingclip, zweiteilige Bewerbungsmappe, mit Prägung Bewerbung auf dem Deckblatt
  • Pagna Bewerbungsmappe Square, aus glattem Karton mit 2 Klemmschienen, 2 Dreieckstaschen bzw. Klarsichteinschübe, dreiteilige Bewerbungsmappe, mit Prägung Bewerbung auf dem Deckblatt
 
Alle Bewerbungsmappen finden Sie hier online und auch in unserem Geschäft bei büro&mehrwert im Sandkaulbach 3-5, 52062 Aachen.